EN 50155

Elektronische Ausrüstungen auf Schienenfahrzeugen müssen die Betriebsbedingungen in den Zügen berücksichtigen. Die „Bahntauglichkeit“ elektronischer Geräte regelt die europäische Norm EN 50155. Auch wenn die EN 50155 ein internationales Pendant – die IEC 60571 – hat, ist die EN 50155 die geläufigere und weltweit anerkannte Bahnnorm. Zu den durch den Standard behandelten Anforderungen zählen Betriebsspannung, EMV, Temperatur, Feuchtigkeit, Schock und Vibration.

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Die Norm EN 50155 im Überblick

Die Norm beschreibt:

  • Betriebsbedingungen in Bezug auf Betrieb, EMV, Umwelt
  • Technische Merkmale wie Bauelemente und Aufbau
  • Nutzungslebensdauer, Wartbarkeit, Zuverlässigkeit
  • Dokumentation und Tests

Anforderungen und Vorgaben betreffen unter anderem:

  • Umbegungstemperatur
  • Relative Luftfeuchte
  • Schwingen und Stöße
  • Schwankungen bzw. Unterbrechung der Spannungsversorgung
  • EMV
  • Typ- und Stückprüfungen

Was beschreibt der Standard EN 50155?

Angefangen bei dem Design über die Konstruktion und Prüfung bis hin zum Betrieb – alle elektronischen Betriebsmittel, die in Bahnfahrzeugen für Steuerung, Regelung, Versorgung, Diagnose und Schutz eigesetzt werden, unterliegen der Norm EN 50155. Sie beschreibt außerdem die grundlegenden Hardware- und Softwareanforderungen für ein leistungsfähiges und zuverlässiges Betriebsmittel.

Zu den elektronischen Betriebsmitteln gehören alle Betriebsmittel, die hauptsächlich aus Halbleiterbauelementen und ihren zugehörigen Bauelementen bestehen. Dazu zählen auch Sensoren, bestückte Leiterplatten sowie Leistungselektronik.

Welche sind die Vorteile der Norm EN 50155 für die Funktionsfähigkeit von Elektronik?

Um die Funktionsfähigkeit der Elektronik an einem Zug zu gewährleisten, greifen die Testvorgaben des EN 50155 Standards ein. Die definierten Anforderungen müssen unter den geforderten Umweltbedingungen erfüllt sein. Dazu gehören Schocks, Vibrationen, Salz, Nebel und Ähnliches. Auch Schwankungen in den Versorgungsspannungen werden durch die Norm abgedeckt. Diese reichen vom 0,6-fachen bis zum 1,4-fachen der Nennspannung.

Die EN 50155 verweist auf weitere Prüfverfahren und Normen und klassifiziert deren Ergebnisse. Anforderungen hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) werden durch die Norm EN 50121 definiert, während der Standard EN 45545 die Brandschutzanforderungen im Schienenfahrzeug regelt.

Welche Rolle spielt die Norm EN 50155 für Ethernet Switches im ÖPNV?

Wie andere elektronische Geräte, die in Schienenfahrzeugen eingesetzt werden, unterliegen auch Ethernet Switches der international anerkannten Norm EN 50155. Sie werden daher hinsichtlich EMV, Brandschutzanforderungen, Umweltbedingungen u.a. getestet. Eine Konformitätserklärung durch den Hersteller und ein technischer Prüfbericht eines akkreditierten Labors bescheinigen die Einhaltung der Normanforderungen.

ROQSTAR Gigabit Switches verfügen sowohl über die E1-Zertifizierung als auch über EN 50155 und sind daher bestens geeignet für den Einbau in Schienenfahrzeuge. Sie wurden unter harten Bedingungen getestet, um ihre Performance und Verlässlichkeit zu bestätigen. EN 50155-zertifizierte ROQSTAR Gigabit Switches können starken Vibrationen, Schock und extremen Temperaturen widerstehen. Zum Schutz der Leiterplatten werden alle Leiterplatten in den ROQSTAR Switches lackiert („Conformal Coating“).

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Juri Martinevski

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